Fünfter Vortrag

GA 145/1913-03-23_02/p027 ·1913-03-23 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Es ist gut, wenn man sich überhaupt für das Verständnis von Äther- und physischem Leib die Vorstellung aneignet, daß der physische Leib vorzugsweise ein Raumesleib, der Ätherleib vorzugsweise ein Zeitenwesen ist. Man versteht den Ätherleib gar nicht, wenn man ihn nur als ein Raumeswesen betrachtet. Und eine solche Zeichnung, wie sie hier gemacht worden ist, ist eigentlich nur eine Art Verbildlichung im Raum für das in der Zeit dahinfließende und mit der Zeit sich auseinandersetzende Leben des Ätherleibes. Weil das Leben des Ätherleibes selber wie in der Zeit verlaufend ist, ein Zeitenleben ist, deshalb erleben wir auch mit unserem Ätherleib die Zeit mit, das heißt den äußeren Strom der Ereignisse in der Zeit.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/145/1913-03-23_02/p027.json
Cite: GA 145/1913-03-23_02/p027 · edition original