Fünfter Vortrag

GA 145/1913-03-23_02/p033 ·1913-03-23 · original (original)
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Und dann, wenn man dieses Erlebnis durchmacht, dann fühlt man allmählich, wie wenn diese Weisheit, diese gottgeschenkte Weisheit in einen einströmt, in den Ätherleib einströmt, den Ätherleib erfüllt. Dies ist eine ganz bedeutsame Erfahrung, die man macht; denn man macht diese Erfahrung auf eigentümliche Weise. Man macht sie so, daß man fühlt Leben fortgehen oder fortschwimmen mit dem Strom der Zeit. Und der Strom der Weisheit ist etwas, was einem entgegenkommt, was einem, indem man mit der Zeit fortschwimmt, wie ein entgegenrückender Strom sich in einen ergießt; und man fühlt dieses Ergießen in der Tat so, daß man - das ist bildlich gezeichnet -, daß man es fühlt wie Ströme, aber eben in der Zeit verlaufende Ströme, welche durch das Haupt hereinkommen und in den Leib sich ergießen und vom Leib aufgefangen werden.

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