Siebter Vortrag

GA 145/1913-03-25/p021 ·1913-03-25 · original (original)
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Also stellen Sie sich vor, damit Sie eine schematische Anschauung haben, den heutigen physischen Leib immer größer und größer werdend, alle Organe sich vergrößernd, alle Verdauungs-, Blutzirkulations-, Atmungsorgane wie zu mächtigen tierischen Lebewesen in der Vergrößerung werdend, die Nervenorgane zu Pflanzenwesen werdend; in diesem mächtigen Gebilde denken Sie sich den Menschen herrschend. Auf der einen Seite erscheint nun Luzifer; der Mensch wird angezogen von Luzifer, dadurch drängen dann Wesenheiten der höheren Hierarchien nach und drängen den Menschen hinaus. Dadurch, daß der Mensch hinausgedrängt ist, schrumpft nach und nach das ganze Gebilde zusammen zu dem engen Raum, den heute ein Menschenleib einnimmt, und der Mensch ist mit seinem Bewußtsein, mit seinem ganzen Tagesbewußtsein, außerhalb seines Leibes. Denn das hat bewirkt, daß der Mensch nicht das weiß, was da drinnen ist, wovon er früher wußte, sondern daß er von dem weiß, was außerhalb ist. Er ist herausgejagt worden durch die Öffnungen, die heute die Sinne sind, und ist heute in der Sinneswelt, und das, worin er war in urferner Vergangenheit, ist heute zusammengeschrumpft, das stellt sein Inneres dar.

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