{"corpus":"steiner","locus":"GA 145/1913-03-29/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn in diesem Sinn die Empfindungsseele umgestaltet wird zu der Intuitionsseele, so müssen Sie sich demgemäß auch vorstellen, daß die Intuitionsseele im Astralleibe des Menschen ihr Werkzeug hat. Die Inspirationsseele ist die umgewandelte Verstandes- oder Gemütsseele. Sie hat im Ätherleibe des Menschen ihr Werkzeug. Und die Imaginationsseele, die umgewandelte Bewußtseinsseele hat im physischen Leib des Menschen ihr Werkzeug. Und nun vergleichen Sie das, was ich hier als Schema dargestellt habe, mit dem, was ich eben vorhin ausgeführt habe, dann werden Sie gewahr werden, daß Sie an diesem Schema ein Erinnerungsbild haben. Ich habe Ihnen ausgeführt, daß sich der physische Leib für das hellseherische Anschauen in Imaginationen verwandelt, die Gemälde des Makrokosmos sind. Sie sehen hier im Schema die Imaginationsseele den physischen Leib ausfüllen. In der Tat taucht ein die Imaginationsseele in den physischen Leib, durchdringt ihn, so daß das hellseherische Bewußtsein, je mehr es einem entwickelten Menschen gegenübersteht, die Glieder des physischen Leibes durchdrungen sieht mit immer höheren und höheren Imaginationen, die von dem Inneren dieser Persönlichkeit in den physischen Leib hineingedrückt werden. Im gewöhnlichen Menschen sind eine Anzahl von Imaginationen, die ihm von höheren geistigen Wesenheiten in die Glieder seines Leibes eingeprägt sind; bei dem höher entwickelten Menschen treten in die Glieder des physischen Leibes zu den Imaginationen, die ursprünglich da sind, diejenigen hinzu, welche er aus seinem eigenen Innern in seine Leibesglieder hineinprägt; so daß immer reicher und reicher die Organe des physischen Leibes einer okkult entwickelten Persönlichkeit werden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Elfter Vortrag","site_heading":null,"date":"1913-03-29","location":null,"word_count":241,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/145/1913-03-29/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/145/1913-03-29/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/145/1913-03-29/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}