Fünfter Vortrag

GA 147/1913-08-28/p017 ·1913-08-28 · original (original)
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Während früher Capesius wenig verstanden hatte, wenn Benedictus vom luziferischen und ahrimanischen Elemente sprach, war es ihm jetzt selbstverständlich, zu begreifen, daß in dem einsamen Gedanken, den der Mensch in sich faßt, immer die Verlockungen des luziferischen Elementes stecken müssen. Und er verstand jetzt, daß Luzifer an der Betätigung des Menschen im einsamen Denken immer einen Anhaltspunkt hat, um den Menschen aus dem fortschreitenden Gang der Weltentwickelung herauszureißen und hinzuführen — weil sich der Mensch von der Welt absondert im einsamen Denken - zu der isolierten Insel, die sich Luzifer, abgesondert von der übrigen Weltenordnung, errichten will, um alles, was sich absondert, da gewissermaßen anzusiedeln. Es lenkte also Benedictus zunächst auf das einsame, persönliche, innerliche Denken den Capesius hin.

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