Fünfter Vortrag

GA 148/1913-10-06/p024 ·1913-10-06 · original (original)
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Diese Christus-Wesenheit wurde zunächst geführt - das zeigt uns auch die Akasha-Chronik des Fünften Evangeliums - in die Einsamkeit. Der Jesus von Nazareth, in dessen Leib die Christus-Wesenheit war, hatte ja dahingegeben alles, was ihn früher mit der übrigen Welt verbunden hatte. Die Christus-Wesenheit war eben angekommen auf der Erde. Zunächst zog es diese Christus-Wesenheit zu dem hin, was durch die Eindrücke des Leibes, die wie im Gedächtnis geblieben waren, im Astralleibe am heftigsten sich eingegraben hatte. Gleichsam sagte sich die Christus-Wesenheit: Ja, das ist der Leib, der den fliehenden Ahriman und Luzifer erlebt hat, der gespürt hat, daß die strebenden Essäer Ahriman und Luzifer zu den anderen Menschen hinstoßen. — Zu ihnen fühlte der Christus sich hingezogen, zu Ahriman und Luzifer, denn er sagte sich: Das sind die geistigen Wesen, mit denen die Menschen auf Erden zu kämpfen haben. — So zog es die Christus-Wesenheit, die zum ersten Male in einem Menschenleibe, in einem Erdenleibe wohnte, zunächst hin zum Kampf mit Luzifer und Ahriman in der Einsamkeit der Wüste.

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Cite: GA 148/1913-10-06/p024 · edition original