Dritter Vortrag
Dieses Gespräch enthielt im Grunde genommen in einer Art Rückschau alles, was der Jesus von Nazareth seit seinem zwölften Lebensjahre erlebt hatte. Die Akasha-Chronik zeigt uns, wie dieses Gespräch verlief. Zunächst sprach der Jesus von Nazareth von jenen Erlebnissen, die sich zwischen seinem zwölften bis sechzehnten oder achtzehnten Jahre zugetragen hatten, wie er in dieser Zeit das, was einstmals die uralte hebräische Lehre war, die uralte Lehre der hebräischen Propheten, nach und nach in sich selbst erlebte. Er hatte es ja in der Umgebung durch niemanden erleben können, wie er auch nicht jene Worte durch jemanden in seiner Umgebung hatte erleben können, die er zu solchem Erstaunen der Schriftgelehrten in ihrer Mitte bei der bekannten Gelegenheit vorgebracht hatte. Aber immer stiegen in seiner Seele Inspirationen auf, von denen er jedoch wußte: sie kommen aus der geistigen Welt. Die hebräische Lehre stieg so in ihm auf, daß er sich wußte als Besitzer dieser alten hebräischen Lehre, für die aber zu seiner Zeit keine Ohren da waren. Er war mit dieser Lehre allein. Das war sein großer Schmerz, daß er mit dieser Lehre allein war.
Cite:
GA 148/1913-11-18/p012 · edition original