Dritter Vortrag

GA 148/1913-11-18/p027 ·1913-11-18 · original (original)
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In dem Jesus selber war jetzt etwas, wie wenn er sein Ich an die Mutter hingegeben hätte, wie wenn in ihm nur, wie von kosmischen Gesetzen beherrscht, der physische Leib, der Ätherleib und der Astralleib lebten. Und ein innerer Drang entstand in dieser dreifachen Leiblichkeit des Jesus von Nazareth, zu demjenigen hinzugehen, den er in der Essäergemeinschaft kennengelernt hatte, der ja ebensowenig wie er ein wirklicher Essäer war, aber in die Essäergemeinschaft aufgenommen war, hinzugehen zu Johannes dem Täufer. Und dann fand bei dem, was aus den vier anderen Evangelien bekannt ist, bei der Taufe, die Hineinsenkung der Christus-Wesenheit in die Leiblichkeit des Jesus von Nazareth statt, die ihr mit ihren Leiden und mit ihrem ganzen Wesen verbundenes Ich in das Gespräch gelegt hatte, das in die Seele der Mutter hinübergegangen war. Auf nahm diese dreifache Leiblichkeit die Ihnen oftmals geschilderte Christus-Wesenheit, die jetzt anstelle jenes anderen Ichs in diesen drei Leibern lebte. Und nun spricht uns auch dieses Fünfte Evangelium, das aus der Akasha-Chronik zu gewinnen ist, von der auf die Empfängnis der Christus-Wesenheit folgenden Versuchung. Nur ergibt sich durch den Blick in die Akasha-Chronik die Versuchung in etwas anderem Geiste, und ich werde wiederum versuchen, so gut es geht, zu erzählen, was sich da ergibt, wie die Versuchungsszene sich ereignet hat.

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Cite: GA 148/1913-11-18/p027 · edition original