Zweiter Vortrag

GA 148/1913-12-10/p021 ·1913-12-10 · original (original)
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Durch diese Erzählung können wir eine Vorstellung bekommen, wie okkulte Wahrnehmungen gemacht werden, wenn sie sich auf die Vergangenheit beziehen. Sie sind wahrhaftig nicht so, daß man sie mit Kälte, Objektivität empfangen könnte wie anderes, was man etwa erzählt bekommt. Diese Dinge sprechen tiefe Weltengeheimnisse aus, treten in alle Kräfte unseres Seelenlebens hinein und berühren nicht nur unser Vorstellen und gewöhnliches Verständnis. Daher ist es so schwierig, die Worte in solche Entfernung zu bringen von den entsprechenden okkulten Wahrnehmungen, von diesen Forschungen, daß man nicht zu verstummen braucht, sondern das erschütternde Forschungsergebnis dennoch in Worte der gewöhnlichen Umgangssprache pressen kann. Nur wenn es notwendig ist, solche Dinge mitzuteilen, werden sie mitgeteilt.

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Cite: GA 148/1913-12-10/p021 · edition original