Zweiter Vortrag

GA 148/1913-12-10/p032 ·1913-12-10 · original (original)
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Was im kosmischen Vaterunser gesagt wird: «Von andern erschuldete Selbstheitschuld, Erlebet im täglichen Brote», das drückt sich aus in den ahrimanischen Mächten, von denen gesagt wird in diesem Vaterunser: «In dem nicht waltet der Himmel Wille», sondern Ahrimans Wille, das muß also innerhalb der irdischen Gesetzmäßigkeit behandelt und kann nicht bloß geistig behandelt werden. Diese Dinge hängen zusammen mit diesem täglichen Brot. In der äußeren sozialen Welt drückt sich das darin aus, daß man in der Tat das Materielle in der Form des Geldes, des Mammons braucht, des gröbsten Bildes der ahrimanischen Fesselung, was dann verhindert, daß im sozialen Leben Steine zu Brot werden können, was notwendig macht, daß der Mensch auf der Erde verknüpft bleibt mit dem Ahrimanischen, dem Materiellen.

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Cite: GA 148/1913-12-10/p032 · edition original