Zweiter Vortrag

GA 148/1913-12-10/p038 ·1913-12-10 · original (original)
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Noch anderes Bedeutsames zeigt uns die Akasha-Chronik: Da die Christus-Wesenheit nicht gleich eng verbunden war mit den Leibern des Jesus, sondern nur lose und äußerlich, so konnte in der ersten Zeit folgendes vorkommen: Zuweilen war die Christus-Wesenheit äußerlich verbunden mit den drei Leibern des Jesus von Nazareth, war in solcher Verbindung unter den Jüngern und nächsten Anhängern, sprach mit ihnen. Aber das war nicht immer notwendig. Es konnten die äußeren Hüllen an irgendwelchen Orten sein und die Christus-Wesenheit konnte sich von ihnen entfernen; sie konnte dann als geistige Wesenheit da oder dort weit weg erscheinen. Viele Erscheinungen des Christus sind so, daß nur die Christus-Wesenheit den Jüngern, den Bekennern und auch anderen erscheint. Später wandelte er mit den Jüngern vielfach im Lande umher, lehrend, sprechend, heilend. Während er so mit zehn oder fünfzehn oder noch mehr Anhängern wandelte, und die Christus-Wesenheit sich immer mehr in seine Leiber hineinpreßte, kam wieder eine andere Erscheinung zum Vorschein. Da zeigte es sich mehrfach, daß der eine oder andere der Jünger sich plötzlich von Inspiration ergriffen fühlte. Dann verwandelte sich sein Gesicht, so daß man auch von außen sehen konnte, wie er eine ganz andere Physiognomie bekam. Und wenn so etwas eintrat und er die herrlichsten Christus-Worte sprach, da verwandelte sich die wirkliche äußere Erscheinung des Christus Jesus so, daß er wie der Schlichteste im Kreise ausschaute.

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Cite: GA 148/1913-12-10/p038 · edition original