Fünfter Vortrag

GA 148/1914-01-13/p048 ·1914-01-13 · original (original)
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> Schöpfer der Welt, du ewige Macht! Durch alle die Räume > Schallet dein Ruhm; er schallt Himmel und Erde hindurch. > Selbst das unmündige Kind lallt nach die Stimm’, es verkündet, > Daß der Läst’rer verstumm’, laut dein unendliches Lob. > Großer Künstler der Welt, ich schaue wundernd die Werke > Deiner Hände, nach den künstlichen Formen gebaut, > Und in die Mitte die Sonne, Ausspenderin Lichtes und Lebens, > Die nach heil’gem Gesetz zügelt die Erde und lenkt > In verschiedenem Lauf. Ich sehe die Mühen des Mondes > Und dort Sterne zerstreut auf unermessener Flur - > Herrscher der Welt! Du ewige Macht! Durch alle die Welten > Schwingt sich auf Flügeln des Lichts dein unermessener Glanz.

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