Dritter Vortrag

GA 149/1913-12-30/p015 ·1913-12-30 · original (original)
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Es mußte auch in bezug auf diese Kräfte Abhilfe geschaffen werden aus der geistigen Welt heraus. Und nun nahm die Seele jenes Wesens, das später zu dem nathanischen Jesus wurde, eine solche kosmische Seelenform an, daß sein Leben gewissermaßen weder auf der Erde noch auf dem Monde noch auf der Sonne war, sondern so, daß es sich, gleichsam die Erde umkreisend, abhängig fühlte von den Einflüssen von Sonne, Mond und Erde zugleich. Die Erdeneinflüsse kamen ihm von unten herauf, die Mond- und Sonneneinflisse von oben herunter. Das hellseherische Bewußtsein sieht eigentlich dieses Wesen, wenn ich so sagen darf, in der Blütezeit seiner Entwickelung in derselben Sphäre, in der der Mond um die Erde kreist. Also ich kann nicht genau sagen: der Mondeneinfluß kam von oben; sondern er kam eigentlich aus dem Orte, wo er selber war, dieser vorirdische nathanische Jesus. Das wiederum schrie zu ihm hinauf, was aus Denken, Fühlen und Wollen der Menschenseele hätte werden müssen, und er suchte in seinem Innern ganz durchzuempfinden dieses Tragische der Menschheitsentwickelung. Dadurch aber rief er auf sich herab wiederum den hohen Sonnengeist, der sich jetzt, zum drittenmal ihn durchgeistigend, auf ihn herniederließ. So daß wir in kosmischer Höhe, außerirdisch, ein drittes Durchdringen dieses nathanischen Jesusknaben haben mit dem hohen Sonnengeist, den wir als den Christus bezeichnen.

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