Dritter Vortrag

GA 149/1913-12-30/p021 ·1913-12-30 · original (original)
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Es ist eigenartig, wie für das griechische Auffassen eine Göttergestalt aus den anderen Göttergestalten herauswächst. Wir wissen ja, diese Griechen haben verschiedene Götter verehrt. Diese Götter waren die Abschattungen, die Projektionen der Wesenheiten, die entstanden waren bei dem Gang des späteren nathanischen Jesus mit dem Christus in sich durch die Planeten hindurch. So haben sie sie gesehen, daß, wenn sie hinaufschauten in die kosmischen Weiten, wenn sie den Lichtäther durchschauten, sie mit Recht Jupiter den Ursprung zuschrieben — nicht den äußeren, sondern den wirklich geistigen, inneren —, daß sie von Zeus sprachen. So sprachen sie von Pallas Athene, so von Artemis, so von den verschiedenen planetarischen Göttern, die die Abschattungen dessen waren, wovon wit gesprochen haben. Aber aus diesen Anschauungen über die verschiedenen Göttergestalten wuchs eine heraus: die Gestalt des Apollo. In eigenartiger Weise wuchs die Gestalt des Apollo heraus. Was schauten die Griechen in ihrem Apollo?

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