Kapitel I
Wird so die Ewigkeitsstimmung der Worte verstanden: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!», dann kann man fühlen, daß es unberechtigt ist, zu fragen: Warum tritt der Mensch , wenn er schon viele Verkörperungen durchgemacht hat, immer wieder als Kind in das Dasein? Denn es zeigt sich, daß diese scheinbare Unvollkommenheit eine immerwährende Erinnerung an das Höchste ist, was im Menschen lebt. Und man kann nicht oft genug - wenigstens jedesmal am Eingange eines Lebens - an die große Tatsache erinnert werden, was der Mensch eigentlich jener Wesenheit nach ist, welche allem Erdensein zugrunde liegt, aber von den Unvollkommenheiten dieses Seins nicht berührt wird.
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