VI. Natur und Geist im Lichte geisteswissenschaftlicher Erkenntnis

GA 150/1913-06-08/p007 ·1913-06-08 · original (original)
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Geisteswissenschaft führt uns aber noch weiter. Sie zeigt uns, daß ebensowenig wie man sich denken kann ein Wesen wie der Mensch, mit Haaren auf seinem Kopfe, ohne eine Seele, ebensowenig die Erde anders betrachtet werden kann als wie ein Ganzes, das alle materiellen, lauter natürlichen Dingen als Organe des Erdgeistes oder der Erdseele hat. Wenn wir diesen Erdgeist oder diese Erdseele weiter studieren, so unterscheidet sich dieser zunächst von der Menschenseele. Das Eigentümliche der Menschenseele ist, daß sie uns entgegentritt als eine Art Einheit. Bei dem Erdgeist ist das zunächst nicht so. Zuletzt ist allerdings auch, wie Sie wissen, ein dirigierender Erdgeist da, aber das nächste, was wir bei der spirituellen Erdbetrachtung finden, ist eine große Summe, eine Fülle von Elementarwesen, die als eine Vielheit, eine Mannigfaltigkeit die nächste Stufe des Erdgeistes bilden.

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