VIII. Erdenwinter Und Sonnen-Geistessieg

GA 150/1913-12-21/p010 ·1913-12-21 · original (original)
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Erfreuen uns die sprießenden, sprossenden Frühlingskräfte, die von sanften Soemmerkräften, ohne unser Zutun, von außen abgelöst werden, deckt uns der Winter mit seiner Schneedecke dasjenige zu, was uns sonst, ohne unser Zutun, während des Sommers erfreut und immer erneut den Beweis bringt, daß göttlich-geistige Kräfte durch die Welt walten, so erhalten wir uns während der kalten finsteren Winterzeit dasjenige, was in den Winter hineingestellt ist als die sommerliche Zukunftshoffnung, die uns besagt, daß, so wie es nach jedem Winter Frühling und Sommer wird, so auch einstens, wenn die Erde an ihrem Ziel angelangt sein wird im Kosmos, wiederum ein neuer geistiger Frühling und Sommer kommen werden, die unsere schaffenden Kräfte mitgestalten. So errichtet sich das Menschenherz das Zeichen von dem ewig lebendigen Leben.

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