VIII. Erdenwinter Und Sonnen-Geistessieg

GA 150/1913-12-21/p019 ·1913-12-21 · original (original)
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Und so sehen wir den wunderbarsten Zusammenhang, als dann der Christus Jesus vor uns steht. Wir sehen das Zusammenwirken von diesem Menschenkinde, das des Menschen beste Erdenanwartschaft, die Liebe, herübergerettet hatte aus den Zeiten, in welchen der Mensch noch nicht der luziferischen Versuchung verfallen war, bis zum Beginn unserer Zeitrechnung, wo es zum erstenmal verkörpert auf Erden erschien, mit dem entwickeltsten Menschheitspropheten, mit Zarathustra, und mit jener geistigen Wesenheit, die ihre eigentliche Heimat bis zum Mysterium von Golgatha innerhalb der Reiche der höheren Hierarchien hatte, und die dann ihren Schauplatz auf Erden zu nehmen hatte, indem sie durch das Tor der Leiber des Jesus von Nazareth einzog in ihr Erdendasein. Dasjenige, was auf Erden das Höchste ist, und was wir nur in der Anlage in seiner Reinheit erschauen können in dem noch unschuldigen Blicke des Menschenwesens, aus dem Auge des Kindes, das brachte im allerhöchsten Maße das Menschenkind mit. Dasjenige, was auf Erden als Höchstes erreicht werden kann, das trug Zarathustra zu diesem Menschenkind bei. Und dasjenige, was die Himmel geben konnten der Erde, damit die Erde geistig empfange, was sie in jedem Sommer neu empfängt durch die verstärkte Kraft der Sonne, das empfing die Erde durch die Christus-Wesenheit.

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Cite: GA 150/1913-12-21/p019 · edition original