VIII. Erdenwinter Und Sonnen-Geistessieg

GA 150/1913-12-21/p022 ·1913-12-21 · original (original)
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Wohl schauen und fühlen wir während dieser Zeit auch noch anderes. Es krachen manchmal hinein Blitze und Donner in die Strahlen der Frühlingssonne, wenn Wolken diese Strahlen überziehen. Es ergießen sich unregelmäßig die Regengüsse über die Oberfläche der Erde. Und wir verspüren dann die unendliche, durch nichts zu beeinflussende harmonische Regelmäßigkeit des Sonnenganges, und die — nun, brauchen wir das Wort - wetterwendische Wirksamkeit der Entitäten, die auf der Erde wirken als Regen und Sonnenschein, als Gewitter, als andere Erscheinungen, die abhängen von allem möglichen unregelmäßigen Treiben, gegenüber dem durch nichts zu beeinflussenden regelmäßigen, harmonischen Wirken des Sonnenganges und seiner Folgen für die Entwickelung der Pflanzen und alles dessen, was auf der Erde lebt. Unendlich regelmäßige Harmonie der Sonnenwirksamkeit und das Wetterwendische wie Launische desjenigen, was unmittelbar in unserer Atmosphäre vorgeht, wir fühlen das wie eine Zweiheit.

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Cite: GA 150/1913-12-21/p022 · edition original