Erster Vortrag

GA 151/1914-01-20/p006 ·1914-01-20 · original (original)
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Wirklich, der Gedanke ist unser Ureigenstes. Finden wir die Beziehung des Gedankens zum Kosmos, zum Weltall, dann finden wir die Beziehung unseres Ureigensten zum Kosmos, zum Weltall. Das kann uns versprechen, daß es wirklich ein fruchtbarer Gesichtspunkt ist, einmal die Beziehung des Menschen zum Weltall vom Gedanken aus zu betrachten. Wir werden also diese Betrachtung anstellen, und sie wird uns in bedeutsame Höhen anthroposophischer Betrachtung führen. Aber wir werden heute einen Unterbau aufzurichten haben, der vielleicht manchem von Ihnen etwas abstrakt vorkommen mag. Aber in den nächsten Tagen werden wir sehen, daß wir diesen Unterbau brauchen und daß wir ohne ihn uns nur mit einer gewissen Oberflächlichkeit den hohen Zielen nähern können, die wir in diesen vier Vorträgen anstreben. Das also, was eben gesagt worden ist, verspricht uns, daß der Mensch, wenn et sich an das hält, was er im Gedanken hat, eine intime Beziehung seines Wesens zum Weltall, zum Kosmos, finden kann.

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