Zweiter Vortrag

GA 151/1914-01-21/p010 ·1914-01-21 · original (original)
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Es handelt sich eben überall darum, daß man den Dingen auf den Grund geht und daß man es auch nicht vermeidet, durch Zurückführung desjenigen, was nicht so durchsichtig ist, auf seine wahre Formel, ein wenig hineinzuleuchten in die Dinge. Wenn man also methodisch-logisch das alles ins Auge faßt, dann braucht man sich nicht zu verwundern, daß bei so vielen Weltanschauungsversuchen der Gegenwart eben nichts anderes herauskommt als der «Weltenstiefel». Und das ist so etwas, was hinweisen kann auf die Beschäftigung mit der Geisteswissenschaft und auf die Beschäftigung mit praktischen Denkverrichtungen, was einen geneigt machen kann, sich damit zu beschäftigen, wie man denken muß, damit man durchschauen kann, wo Unzulänglichkeiten in der Welt vorhanden sind.

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