III. Der Fortschritt in der Erkenntnis des Christus Das Fünfte Evangelium
In der lemurischen Zeit verbindet sich dasselbe Wesen, das wir kennen als das Christus-Wesen, mit einem anderen Wesen der höheren Welten, mit einem Wesen der höheren Welten, das nicht auf dem physischen Plane sich verkörperte, sondern der Welt der höheren Hierarchien angehörte. Und so, wie wir gegenüber dem Mysterium von Golgatha davon sprechen, daß der Christus eingezogen ist in den Leib des Jesus von Nazareth, so können wir für die alte lemurische Zeit davon sprechen, daß der Christus eingezogen ist in eine erzengelartige Wesenheit der höheren Welten. Man könnte davon sprechen, daß ein ähnliches Ereignis, ins Geistige übersetzt, sich abspielte während der lemurischen Entwickelung, wie sich später abspielte auf dem physischen Plan die Johannestaufe im Jordan. Wir treffen also in jener alten Zeit die Christus-Wesenheit in dem Seelenleib eines Erzengels. Und durch dieses Opfer der Christus-Wesenheit, des Eintretens in einen Leib, in einen Seelenleib eines Erzengels, wird eine ganz bestimmte Wirkung von den geistigen Welten hereingestrahlt in die Erdenentwickelung.
Cite:
GA 152/1914-05-27/p006 · edition original