{"corpus":"steiner","locus":"GA 152/1914-05-27/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn wir verstehen wollen, wie es mit dieser Sache eigentlich sich verhält, so müssen wir uns klar sein darüber, daß die Erde nicht nur das ist, was die Geologen meinen, ein mineralischer Körper, sondern daß die Erde ein ganzer Organismus ist. Was aus dem Grund der Erde aufsteigt, sich als neblige Dünste aus dem Grund der Erde heraus erhebt, ist nicht nur physikalischer Dunst, sondern auch die Verkörperung von Leidenschaften, die sich vereinigen können mit den Leidenschaften und Trieben der Menschen und die durchsetzt sind von luziferischen und ahrimanischen Kräften. Die würden in der angegebenen Zeit in der menschlichen Seele das Chaotische von Denken, Fühlen und Wollen bewirkt haben. Und würde diese Gefahr nicht abgewendet worden sein, so hätte das ganze Menschengeschlecht durch das Chaotische von Denken, Fühlen und Wollen in eine Art Delirium kommen müssen. Das Menschengeschlecht würde sich zu einem Wahnsinn hinentwickelt haben, der der normale Zustand der Erde geworden wäre. Da verseelte sich zum dritten Mal die Christus-Wesenheit in einem erzengelartigen Wesen und wendete diese Gefahr ab durch die Strahlungen, die durch dieses eben charakterisierte Opfer wiederum auf die Menschheitsentwickelung ausgeübt werden konnte. Die Wirkung dieser dritten Verseelung der Christus-Wesenheit ist die Harmonisierung von Denken, Fühlen und Wollen in der menschlichen Seelennatur.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"III. Der Fortschritt in der Erkenntnis des Christus Das Fünfte Evangelium","site_heading":null,"date":"1914-05-27","location":null,"word_count":205,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/152/1914-05-27/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/152/1914-05-27/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/152/1914-05-27/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}