Die vier Christus-Opfer

GA 152/1914-06-01/p019 ·1914-06-01 · original (original)
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Es trat also die vierte Stufe des Mysteriums von Golgatha ein. Dieses Mysterium von Golgatha hat eine andere Gefahr abgewendet, die Gefahr, die darin bestanden hätte, daß durch den Einfluß Luzifers und Ahrimans das Ich des Menschen in Unordnung gekommen wäre. Die Sinnesorgane wären in Unordnung gekommen durch Luzifer in der lemurischen Zeit; in der ersten atlantischen Zeit drohte den Lebensorganen Unordnung und Disharmonie; in den letzten atlantischen Zeiten den Gemütsorganen, denjenigen Organen, die dem Denken, Fühlen und Wollen zugrunde liegen. Und in der nachatlantischen Zeit drohte dem Ich selber Unordnung. Weil das Ich in dieser Zeit Platz greifen sollte in der menschlichen Entwickelung, suchte man die Harmonie herzustellen zwischen diesem Ich und den Kräften des Kosmos, so daß das Ich nicht ein Spielball werde der Kräfte des Kosmos. Es hätte ein Spielball werden können zwischen diesen Kräften. Es wäre so ausgebildet worden, daß es sein Selbst nicht hätte bei sich behalten können, und wenn man es diesen Kräften überliefert hätte, so wäre das, was von der Seele kommt, hingerissen worden von allen elementarischen Kräften, die von Wind, Luft, Wellengang abstammen. Sie hätten den Menschen überall hingerissen.

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