Sechster Vortrag

GA 153/1914-04-14_02/p007 ·1914-04-14 · original (original)
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Dann finden wir in der geistigen Welt noch etwas anderes. Wir finden das, daß wir in unserem gegenwärtigen Menschheitszyklus mit solchen Genüssen, mit solchen Freuden, in denen auf dem physischen Plan gleichsam unser Seelisch-Geistiges ganz untergeht, und der Genuß, die Befriedigung einen untermenschlichen, ich will nicht sagen, tierischen Charakter annimmt — denn Freude und Genuß können untermenschlichen Charakter annehmen -, daß wir in der Tat mit solchen Genüssen gewissen Wesenheiten der geistigen Welt unendlichen Schmerz bereiten, die uns erst dann entgegentreten, wenn wir eben in diese geistige Welt eintreten. Und der Anblick dieses Schmerzes, den wir in der geistigen Welt gewissen Wesenheiten bereiten, der ist so ungeheuer bestürzend, bedrückend, unsere Seele mit solchen Kräften durchziehend, daß wir mit dem harmonischen Ausbilden der Zusammenhänge für die nächste Inkarnation keineswegs gut zurechtkommen.

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