The Presence of the Dead on the Spiritual Path
Es gibt heute noch viele Menschen, die an dem alten Gegensatz von Glauben und Wissen, Glauben und Erkennen festhalten. Sie sagen: Die Wissenschaft kann uns unterrichten über die Dinge der äußeren Welt, darüber kann man etwas Sicheres wissen. Mit den Dingen der geistigen Welt muß der Glaube uns in Zusammenhang bringen. — Dies ist, wie es scheint, im Widerspruch mit der Geisteswissenschaft, die ein wirkliches Wissen, ein Erkennen der geistigen Welt geben will. Gerade in dieser Form des Erkennens, des Wissens, muß sie hereindringen in die Seelen unserer Gegenwart. Unsere eigenen Seelen waren in einer früheren Inkarnation in einer ganz anderen Lage, als wir jetzt sind. Sie waren mehr primitiv, aber es gab damals große Individualitäten, und solche, die mit ihnen in Beziehung gestanden haben. Sie gaben Vorstellungen über die übersinnliche Welt. Wir finden das bei den einzelnen Stämmen und Völkern, was von diesen Individualitäten, wie Hermes, Zarathustra, Moses, Buddha, Krishna herrührt. Geistige Vorstellungen mußten den Seelen eingeflößt werden.
Cite:
GA 154/1914-04-17/p004 · edition original