{"corpus":"steiner","locus":"GA 154/1914-04-17/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Unser Wissen und unsere Erkenntnis eignen wir uns an auf dem physischen Plan durch den physischen Leib und den Ätherleib. Bedenken wir überhaupt einmal so recht gründlich, wieviel von dem, was in unserer Seele ist, von dem physischen Plan herkommt. Das Licht zum Beispiel kommt durch das Auge, der Prozeß, der sich da vollzieht, beginnt schon im Auge ein Zersetzungsprozeß zu sein. An der Hinterwand des Auges beginnt schon die Auflösung. Der Prozeß löst sich aus dem Leben heraus. Am Morgen, nach dem Schlaf, ist das Auge so hergestellt, daß es innen lauteres Leben ist. Durch das Wahrnehmen bildet sich aus dem lebendigen Gewebe etwas heraus, was nicht mehr lebt, sondern bloß noch mineralisch ist. Und dadurch, daß sich das fortsetzt durch das Nervengewebe, dadurch nehmen wir wahr, spiegelt sich, was von der äußeren Welt auf uns wirkt. So daß der physische Leib dadurch, als Träger dieser Prozesse, nichts Lebendiges ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"The Presence of the Dead on the Spiritual Path","date":"1914-04-17","location":null,"word_count":151,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/154/1914-04-17/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/154/1914-04-17/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/154/1914-04-17/p010","paragraph_aligned":true}]}