{"corpus":"steiner","locus":"GA 154/1914-04-17/p015","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Werden die materialistischen Auffassungen noch einige Generationen anhalten, so wird wirklich das Rot der Rose verschwinden. Die Menschen werden wirklich die kleinen grauen Atome draußen sich schwingen sehen, als Atomwirbel, nicht weil der Mensch sie sehen muß, weil sie da sind, sondern weil er sich selber dazu bereitet hat, sie zu sehen. Das ist es, was notwendig macht, Geisteswissenschaft zu verkündigen, daß nicht nur physische Atomwirbel in der Zukunft bloß da sein werden. Wir reden auch nicht von dem physischen Äther, sondern von demjenigen Äther, der lebendiges Gedankenwesen ist. Das muß zuerst erkannt werden, daß in der Rose nicht Atome wirbeln, sondern daß Lebendes, Webendes, aber wirklich lebende, webende Elementarwesen hinter der Rose stehen. Die Theorie von der geistigen Welt ist Nebensache, die Hauptsache ist, daß die Empfindung sich zusammendrängt, daß wir uns fühlen lebend und webend in dieser für uns neu erwachten Empfindung der Realität der geistigen Welt. Das ist das Auferstehen der geistigen Welt in unserer Seele, das wahrhafte, interkonfessionelle OÖsterereignis.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"The Presence of the Dead on the Spiritual Path","date":"1914-04-17","location":null,"word_count":163,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/154/1914-04-17/p015","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/154/1914-04-17/p015"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/154/1914-04-17/p015","paragraph_aligned":true}]}