Die Erweckung spiritueller Gedanken als Zeitforderung
Alle diese Beispiele zeigen uns, was für eine große, was für eine unendliche Bedeutung das Erleben der geistigen Welt in Gedanken schon hat auch für unsere physische Welt und wie unberechtigt der Einspruch ist, daß man ja warten könnte bis nach dem Tode mit dem Wissen über das, was in der geistigen Welt vorhanden ist. Wahrhaftig, gerade eine genaue Betrachtung der geistigen Welt zeigt so recht, daß der Mensch nicht umsonst auf der Erde ist, daß er auf der Erde ist, um auf der Erde etwas zu erwerben, was nirgends anderswo in der Welt erworben werden kann als nur auf der Erde, was ein Gut ist von solcher Bedeutung, daß der Lebende es dem Toten noch schenken kann.
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GA 154/1914-05-05/p017 · edition original