Die Erweckung spiritueller Gedanken als Zeitforderung

GA 154/1914-05-05/p022 ·1914-05-05 · original (original)
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Schönere Welten, oder vollkommener, auf schönere Art sehen den geistigen Kosmos, als zu sehen, wie er erblüht, sich aufbauend mit geistiger Kunst, schöner dies Phänomen zu beobachten, ist nicht leicht möglich als durch eine solche Tatsache. Alles das, was etwa der Künstler schafft, der hier auf dem physischen Plan steht und in Schöne erstehen läßt ein Stück Welt - so daß wir durch das Bild, das er auf die Leinwand oder im Marmor hinzaubert, mehr sehen von der Welt, als wir von uns aus sehen können, ist eine Kleinigkeit gegenüber dem, wenn wir sie wieder sehen, die geistige Welt, wie sie da ist auf der einen Seite, man möchte sagen, so wie sie an sich ist und dann wieder, wie sie ersteht, aufblühend aus der Seele eines Toten, der durch sein Karma in solcher Weise, wie ich es ausgeführt habe, vorbereitet ist. Wie er vor-. bereitet war, das werden besonders seine Dichtungen zeigen, die jetzt im Druck sind und demnächst erscheinen werden. Denn sie werden zeigen, daß diese ganze Art des geistigen Lebens, des Hinübergehens auch in die geistige Welt nach dem Tode, innig zusammenhängt mit dem, was wir seit Jahren innerhalb unserer Geisteswissenschaft den Christus-Impuls nennen. Schön lebt dieser geisteswissenschaftlich gemeinte Christus-Impuls in diesen Dichtungen.

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Cite: GA 154/1914-05-05/p022 · edition original