Erster Vortrag

GA 155/1912-05-23/p013 ·1912-05-23 · original (original)
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Wenn man hellseherisch herabblickt vom Ich und dem Astralleib auf den Äther- und physischen Leib, so sieht man, was durch unser Tagesleben zerstört worden ist, sieht, wie das, was sich da in der Ermüdung ausdrückt, als Zerstörung vorhanden ist und während der Nacht wiederhergestellt wird. In der Tat, das ganze bewußte Leben des Tages, wenn wir es ins Auge fassen in seinem Zusammenhang mit dem menschlichen Bewußtsein und in seinem Verhältnis zum physischen und Ätherleib, ist eine Art Zerstörungsprozeß für den physischen und Ätherleib. Wir zerstören damit immer etwas, und die Tatsache, daß wir zerstören, drückt sich in der Ermüdung aus. Das Zerstörte wird in der Nacht dann wiederhergestellt.

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