Erster Vortrag

GA 155/1912-05-23/p018 ·1912-05-23 · original (original)
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Das sind die Tatsachen. Nun möchte ich gleich hier bemerken, daß ein gewisser Gedanke, der aus der Natur- und okkulten Forschung genommen ist, von ungeheurer Bedeutung ist für das menschliche Leben. Durch diese Forschung zeigt sich ja, daß wir im Grunde genommen wirklich, wenn wir den einzelnen Menschen betrachten, etwas vor uns haben wie ein Abbild des großen Erdenwesens selber. Und was sehen wir, wenn wir den Blick hinrichten auf die Pflanzen, die anfangen zu sprossen und sprießen? Da sehen wir genau dasselbe, was der Mensch tut, wenn er in sich lebt im Schlafen. Wir haben genau gesehen, daß das eine vollständig dem andern entspricht. Wie die einzelnen Pflanzen zu dem Menschenleibe stehen, was sie für das Menschenleben bedeuten, das kann man nur erkennen, wenn man einen solchen Zusammenhang überschaut. Denn es ist in der Tat wahr, daß man sieht, wenn man genau zuschaut, wie beim Einschlafen des Menschen in seinem physischen und ätherischen Leibe alles aufsprießt und sproßt, daß man sieht, wie da eine ganze Vegetation beginnt, sieht, wie der Mensch eigentlich ein Baum ist, oder ein Garten, in dem die Pflanzen wachsen.

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