Erster Vortrag

GA 155/1912-05-23/p051 ·1912-05-23 · original (original)
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Es kommt nicht darauf an, zu sagen: Es ist ja nur ein Traum, der hier vorliegt. Es kommt vielmehr auf das an, was er enthält. Es kann etwas sein, was zwar in Traumform erscheint, aber der Wirklichkeit viel näher ist als das äußere Bewußtsein. Kommt es denn etwa darauf an, ob Edison im Traume oder bei hellem Tagbewußtsein eine Erfindung machte? Es kommt darauf an, ob die Erfindung wahr, brauchbar ist. So kommt es auch nicht darauf an, ob ein Erlebnis im Traumbewußtsein oder im äußeren physischen Bewußtsein stattfindet, sondern darauf, ob das Erlebnis wahr oder nicht wahr ist.

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