Erster Vortrag

GA 155/1912-05-28/p024 ·1912-05-28 · original (original)
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Und nun, nachdem wir diese Dinge vor unsere Augen hingestellt haben, fragen wir uns einmal, abgesehen von allen Einwendungen eines moralischen Begriffs, nach dem moralischen Effekt. Da bedarf es nicht vieler Überlegung, um zu wissen, daß dieser moralische Effekt da, wo die beiden Weltanschauungen und Gesinnungsrichtungen in ihrer reinsten Form sich getroffen haben, ein unendlich großer war. Unendliches ist der Welt gegeben worden durch dasjenige, was nur hat errungen werden können dadurch, daß ein Volkstum vorhanden war wie das alte indische, mit der Hinordnung alles Empfindens nach der Andacht, mit der Hinlenkung zum Höchsten. Aber Unendliches ist auch der Welt gegeben worden, das könnte man mit Einzelheiten belegen, durch das, was die Tapferkeit, der Starkmut der europäischen Menschen der älteren vorchristlichen Zeit bewirken sollte. Beide Dinge mußten zusammenwirken, und beide Dinge gaben den moralischen Effekt, von dem wir sehen werden, wie er heute noch fortwirkt und wie er heute nicht nur einem Teile der Menschheit, sondern der ganzen Menschheit von beiden Seiten zugute gekommen ist, wie er lebt in allem, was die Menschheit als Höchstes betrachtet, sowohl der Effekt aus dem Indiertum als auch der Effekt aus dem uralten Germanentum.

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