Erster Vortrag

GA 155/1914-07-12/p009 ·1914-07-12 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Ebenso wie Sündenfall und Versuchung es zu tun haben mit dem, was in den Menschen hineinpflanzte Freiheit, Unterscheidungsgabe zwischen Gut und Böse, Schön und Häßlich, Wahr und Falsch, so hat das Mysterium von Golgatha es damit zu tun, daß die Seele des Menschen den Weg wiederfinden könne zu dem Göttlichen, daß sie wissen könne: in ihr kann das Göttliche leuchten, es kann das Göttliche sie durchdringen. Gewissermaßen ist in diese zwei religiösen Gaben eingeschlossen alles Wichtigste der Erdenevolution, alles dasjenige aus der Erdenevolution heraus, was zu tun hat mit dem, was die Seele in ihren tiefsten Tiefen erleben kann, was zusammenhängt im tiefsten mit Wesen und Werden der Menschenseele.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/155/1914-07-12/p009.json
Cite: GA 155/1914-07-12/p009 · edition original