Vierter Vortrag

GA 155/1914-07-16/p024 ·1914-07-16 · original (original)
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Und wenn der Mensch nun aufnimmt den Christus in sich, so daß er sich durchdrungen fühlt mit diesem Christus, dann kann er sich sagen: Dasjenige, was die Götter mir zugeteilt haben vor der luziferischen Versuchung, das aber dadurch, daß die luziferische Versuchung eintrat, hat zurückbleiben müssen im kosmischen All, das zieht mit dem Christus in meine Seele ein. Die Seele wird erst dadurch wieder vollständig, daß sie den Christus in sich aufnimmt. Da bin ich erst ganz Seele, da bin ich erst wiederum, wozu ich durch den göttlichen Ratschluß von Urbeginn der Erde an bestimmt war. — Bin ich denn wahrhaft eine Seele ohne den Christus? frägt man sich. Man fühlt, man wird erst durch den Christus die Seele, die man hätte werden sollen nach dem Ratschluß der führenden Götter. Das ist das wunderbare Heimatgefühl, das die Seelen haben können mit diesem Christus. Denn aus der uralten kosmischen Heimat der Seele ist der kosmische Christus herabgekommen, um der Menschenseele dasjenige wieder zu geben, was sie auf der Erde durch die luziferische Versuchung verlieren mußte. Hinauf führt der Christus die Seele wieder zu ihrer uralten Heimat, die ihr von den Göttern zugeteilt worden ist.

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