Vierter Vortrag
Zukunftshoffnung und Vertrauen in die Zukunft unserer Sache, sie können wohnen in unseren Herzen, weil wir uns bemüht haben, von Anfang unserer Arbeit an, zu durchdringen dasjenige, was wir zu sagen haben, mit dem Willen des Christus. Und Hoffnung und Vertrauen gibt, daß gesagt werden darf: Schließlich ist unsere Lehre selbst dasjenige, was uns der Christus hat sagen wollen, erfüllend sein Wort: «Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Erdenzeiten.» (Matthäus 28, 20) Wir haben nur horchen wollen auf dasjenige, was von Ihm kommt. Und das, was Er uns inspiriert hat nach seinem Versprechen, wir wollen es in unsere Seele aufnehmen als unsere Geisteswissenschaft. Nicht, weil wir von irgend etwas Christlich-Dogmatischem durchsetzt fühlen unsere Geisteswissenschaft, betrachten wir sie als christlich, sondern weil wir, in uns durchchristet, sie als eine Offenbarung des Christus in uns selbst betrachten. Deshalb bin ich auch überzeugt, daß das, was so als echte, wahre Geisteswissenschaft aufkeimt in den Seelen, die mit uns zusammen diese unsere durchchristete Geisteswissenschaft aufnehmen wollen, fruchtbar wird für die ganze Menschheit und für diejenigen wiederum, die diese Früchte empfangen sollen, insbesondere.
Cite:
GA 155/1914-07-16/p044 · edition original