Erster Vortrag
Wenn der Mensch schläft, so ist er mit Ich und Astralleib außerhalb des physischen und ätherischen Leibes, und sein Bewußtsein ist zu dumpf, um die geistige Welt wahrzunehmen. Wenn er nun untertaucht in den physischen Leib, spiegelt ihm dieser die physische Welt, so daß er sie wahrnimmt. Das ist auch eine Art Hinabstürzen in den Abgrund, nur ist es uns so bequem gemacht, daß wir es nicht als Erschütterung empfinden. Wenn wir aufsteigen durch unsere Übungen in den Zustand, in dem wir etwas wahrnehmen können in der geistigen Welt, lernen wir «lesen». Das ist zu vergleichen mit einem bewußt gewordenen Schlafzustand. Wir lernen aber auch kennen das Hinabstürzen in den Abgrund, das Zersplittertwerden in drei Teile, wenn wir untergetaucht sind in unseren Ätherleib. Wenn wir da mit unserem Bewußtsein hinuntertauchen, sind wir imstande, bewußt auch in die Dinge und Vorgänge der geistigen Welt unterzutauchen, die außer uns sind.
Cite:
GA 156/1914-10-03/p032 · edition original