Erster Vortrag
Also wiederholen wir es: Der Mensch wird durch seine okkulten Übungen in die Lage versetzt, seine Egoität so weit zu unterdrücken, daß er bewußt in seinem Astralleib leben lernt. Dann werden ihm nach und nach die Vorgänge und Wesenheiten der geistigen Welt vom Ätherleib gespiegelt. Wenn er diese gespiegelte Welt in der richtigen Weise, wie wir in den nächsten Stunden hören werden, zu deuten vermag, so hat er die Kunst des okkulten Lesens gelernt. Wenn er weiterkommt und nicht nur von «außerhalb» im Ätherleibe zu lesen vermag, sondern untertauchend gleichsam aufzuwachen im Ätherleib, dann schickt er die Drei, die aus ihm geworden sind, hinaus in die Welt und hört die Vorgänge in ihrem inneren Weben und Wesen. Dann hört er sie.
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GA 156/1914-10-03/p034 · edition original