Vierter Vortrag

GA 156/1914-10-06/p003 ·1914-10-06 · original (original)
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Gestern versuchte ich von einigen inneren Erlebnissen zu sprechen, die man nennen könnte «Vokalismus der geistigen Welt». Wir haben ja gerade dabei sehen können, wie dasjenige, was man okkultes Lesen und okkultes Hören nennen kann, etwas Lebendiges ist, wie es verläuft in inneren Erlebnissen, bei denen man seine ganze Persönlichkeit, seine ganze seelische Wesenheit eben einsetzen muß. Ich habe drei solcher Erlebnisse, die man sorgfältig vorbereiten muß, erwähnt: zunächst dasjenige, das entsteht, wenn man allmählich lernt, in die übersinnliche Welt, in der man ja unbewußt immer darinnen ist, sich bewußt zu versetzen, und dadurch an die Pforte des Todes gelangt. Ich habe ferner das Erlebnis angeführt, zu dem man kommt, wenn man sich die sogenannte Verwandlungsfähigkeit in andere Wesen aneignet. Und ich habe dann versucht zu zeigen, wie einem das Böse in der Welt so vor Augen stehen kann, daß man seinen Ursprung erkennt, herrührend von einem Mißbrauch von höheren geistigen Kräften, die an ihrem Orte in ihrer Weise ganz berechtigt sind.

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Cite: GA 156/1914-10-06/p003 · edition original