Zeiten der Erwartung

GA 156/1914-10-07/p035 ·1914-10-07 · original (original)
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Wie versteht Herman Grimm zu zeigen, wie das geistige Leben alles ergreift, und er selber ist ein solcher repräsentativer Geist. Er sagt weiter: «Nicht seiner Siege, seiner politischen Erfolge erinnerte man sich zuerst, sondern dessen, was Friedliches im Kaiser lag. Seiner Milde. Seiner gleichabwägenden Gerechtigkeit. Es ist wunderbar, wie im Urteil der Völker selbst bei kriegerischen Fürsten und Gewalthabern zuletzt das immer das meiste Licht empfängt, was sie für die friedliche Entwickelung taten. Wie bei Friedrich dem Großen und Napoleon die bewundernde Betrachtung ihrer organisatorischen Tätigkeit die ihrer kriegerischen Taten bereits überwiegt.»

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