Zweiter Vortrag

GA 156/1914-12-13/p005 ·1914-12-13 · original (original)
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Nun ist es wichtig, zum Beispiel einmal den Übergang des Ich und des Astralleibes ins Auge zu fassen. Was wir das Ich des Menschen nennen, geht wirklich über in den Astralleib, wie etwa die Rot-Nuance des Farbenspektrums in die Orange-Nuance übergeht. Wir müssen uns dabei nur einmal vergegenwärtigen, von was wir eigentlich reden, wenn wir von dem Ich des Menschen reden. Wir reden vom Ich des Menschen, und wir müssen uns dabei natürlich ganz klar sein, daß das eigentliche Wesen des Ich außerhalb alles dessen ist, was man als physischen Menschenleib beobachten kann. Das Ich erlebt sich eben nur in inneren Erlebnissen. Bekanntlich werden ja der Ätherleib und der Astralleib überhaupt nicht unmittelbar erlebt, sondern erlebt wird der physische Leib durch äußere Anschauung, durch äußere Wahrnehmung, und das Ich in seinen mannigfaltigen Erlebnissen in innerer Weise. Für das Erleben auf dem physischen Plan ist es durchaus so. Zwischen physischem Leib und Ich drinnen stehen der Astralleib und der Ätherleib; beide gehören solchen Tatsachen des Geschehens an, können wir sagen, die von dem Menschen nicht unmittelbar erlebt werden auf dem physischen Plan. Weder kann der Ätherleib unmittelbar äußerlich angeschaut werden ohne vorhergegangene esoterische Schulung, noch kann der Astralleib erlebt werden. Er enthält alles dasjenige, was man oftmals auch die Summe des unterbewußten oder unbewußten seelischen Erlebens nennt.

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Cite: GA 156/1914-12-13/p005 · edition original