Zweiter Vortrag

GA 156/1914-12-13/p006 ·1914-12-13 · original (original)
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Das Ich gliedert sich in die mannigfaltigsten Bewußtseinserlebnisse. Und nun wollen wir einmal ein solches Bewußtseinserlebnis herausheben, besser gesagt, eine bewußte Erlebensart. Das bewußte Leben ist ja ein sehr mannigfaltiges, aber wir wollen, wie gesagt, eine sehr einfache, elementare Erlebensart herausheben, die Art und Weise des Geschmackserlebnisses. So, wie das Ich erlebt die Gesichts-, Gehörs-, Geruchs-, die Vorstellungserlebnisse, so hat es auch Geschmackserlebnisse, Wechselverkehr mit der äußeren physischen Welt. Ich meine die ganz gewöhnlichen Geschmackserlebnisse, die mit der Ernährung im Zusammenhang stehen, nicht diejenigen, die man künstlerische nennt.

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