Zweiter Vortrag

GA 156/1914-12-13/p013 ·1914-12-13 · original (original)
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Aber andrerseits ergibt sich auch noch eine Perspektive, und die besteht darin, daß wirklich ein bestimmtes Verhältnis besteht zwischen der ganzen Pflanzenwelt, die draußen über die Erde ausgebreitet ist, und dem menschlichen Organismus, dem Mikrokosmos. Und dieses Verhältnis drückt sich aus in dem spezifischen Schmekken eines Organes. Es ist wirklich wahr und kein bloßes Symbolum, das ich ausspreche, wenn ich sage: irgendeine Pflanze, die draußen wächst, schmeckt nur einem ganz bestimmten Organ des Menschen, andern Organen schmeckt sie nicht. Ein bestimmtes Organ läßt sich anregen durch die Kräfte dieser Pflanze, ein anderes nicht. Wenn man diese Beziehungen einmal studieren wird, dann wird man etwas sehr Wichtiges gewonnen haben.

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