Zweiter Vortrag

GA 156/1914-12-13/p032 ·1914-12-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wir wissen, daß das, was heute als fertiger Teil des Menschen erscheint, zum Beispiel das Haupt, erst durchgehen mußte durch die Sonnen-, Monden- und die ganze bisherige Erdenentwickelung hindurch, um das zu werden, was es heute ist, daß es umgewandelt und umgelormt werden mußte, daß es zuerst vorhanden war während der Sonnenentwickelung, daß es während der Mondenentwickelung wieder auftrat und umgeformt wurde, und daß es während der Erdenentwickelung wiederum umgeformt wurde. Wenn man dann sich überlegt, wie eigentlich der Mensch studiert werden müßte, dann wird man dazu kommen, die ganze Kompliziertheit dieser menschlichen Organisation und ihren Zusammenhang mit dem Makrokosmos zunächst zu empfinden und dann allmählich auch erkennen zu lernen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/156/1914-12-13/p032.json
Cite: GA 156/1914-12-13/p032 · edition original