Zweiter Vortrag

GA 156/1914-12-13/p034 ·1914-12-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Andere Organe sind nach oben gerichtet angesetzt worden, zuerst während der Sonnenentwickelung, und dann umgestaltet worden. Das, was wir heute als den menschlichen Schädel, das menschliche Haupt bezeichnen, ist während der Sonnenentwickelung angelegt und dann vielfach umgestaltet worden. Wenn aber nur das vor sich gegangen wäre, was die Sonnenentwickelung dem Menschen gegeben hat in bezug auf seinen Schädel, dann würde der Mensch sein Haupt tragen müssen, wie er es nicht tragen kann, nämlich so, daß es immer nach oben gerichtet wäre. Daher ist während der Erdenentwickelung durch den Sonneneinfluß eine Wendung eingetreten um neunzig Grad, so daß dasjenige, was nach oben gerichtet sein müßte, jetzt so gerichtet ist. Statt daß wir also den Sonnenpfeil für die Erdenentwickelung so zeichnen, müssen wir ihn jetzt für die Erdenentwickelung so zeichnen (siehe Zeichnung). Es gehört zur normalen Entwickelung, die die menschliche Gestalt durchgemacht hat unter dem Einfluß des Kosmos, daß die Gestalt des Hauptes, aus ihrem Gerichtetsein nach oben, nach vorne gerichtet worden ist, so gedreht worden ist nach vorne.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/156/1914-12-13/p034.json
Cite: GA 156/1914-12-13/p034 · edition original