Dritter Vortrag

GA 156/1914-12-19/p016 ·1914-12-19 · original (original)
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Der Mensch ersehnt, das zu erkennen, was sich ihm fortwährend verbirgt und was, indem er auf dem physischen Plane lebt, ihm nur fortwährend ein Spiegelbild vorzeigt. Die Philosophien aller Zeiten haben sich bemüht, aus den Spiegelbildern die Wirklichkeit abzuleiten, aus den Spiegelbildern die Unsterblichkeit zu beweisen. Sie haben sich der Aufgabe unterzogen, symbolisch gesprochen, aus dem Spiegelbild den Tisch herauszuholen, ihn ins Zimmer zu stellen und Teller und Schüsseln daraufzustellen.

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