Dritter Vortrag

GA 156/1914-12-19/p019 ·1914-12-19 · original (original)
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Würde der Mensch nicht im Schlafe sein Bewußtsein verlieren, so würde er während der ganzen Zeit, vom Einschlafen bis zum Aufwachen, in dieser geistigen Welt leben. Er ist wirklich die ganze Zeit darin in einer Welt des objektiven Gedankenwebens. Wer die Anweisungen in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten ?» sorgfältig befolgt, der kommt verhältnismäßig bald darauf, daß er beim Aufwachen weiß: Du tauchst auf, wie wenn du unter dem Meere geschwommen hättest und jetzt in die Luft herauftauchen würdest; du tauchst auf, wie wenn du mit deinem seelischen Erleben gewoben hättest in einer Welt von lauter Gedanken. Da ist es so, wie wenn du noch die letzten Fetzen dieses Erfahrens erhaschen würdest beim Aufwachen.

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