Dritter Vortrag

GA 156/1914-12-19/p022 ·1914-12-19 · original (original)
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Wir denken jetzt etwas - und nach einiger Zeit besinnen wir uns, was denn da in uns ist. So viele Nervenleichen als wir Gedanken gehegt haben, sind jetzt in uns. Das, was zurückbleibt, wenn wir etwas gedacht haben, sind wirklich lauter Leichen, so daß wir, wenn wir abends einschlafen, unseren physischen Leib aus dem Grunde sich selbst überlassen müssen, damit er die Gedankenleichen wieder fortschaffen kann, die wir während des Tages durch unser Denken geschaffen haben.

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Cite: GA 156/1914-12-19/p022 · edition original