Dritter Vortrag

GA 156/1914-12-19/p028 ·1914-12-19 · original (original)
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Wir können also tief in den Erkenntnisprozeß hineinleuchten, und man möchte wünschen, daß ein Bewußtsein von der Natur dieses Erkenntnisprozesses wirklich das Zeitalter ergreifen würde. Denn dieses Erkennen der Welt als einer Summe von Spiegelbildern, und das Erkennen dessen, daß das eigentliche Sein dahinterliegt, das ist schon ein Aufsteigen zu dem, wozu die Menschheit durch die Geisteswissenschaft wirklich geführt werden soll. Wir können also nicht mehr und nicht weniger sagen als: Der Mensch betritt den physischen Plan, und indem er den physischen Plan betritt, wird er aus der Welt der Realität tatsächlich in eine Welt der Irrealität versetzt, in eine bloße Bilderwelt. - Und diese ganze Schwere dieser Erkenntnis müssen wir empfinden, daß wir innerhalb einer Bilderwelt stehen, wenn wir auf dem physischen Plane denken, wenn wir wahrnehmen und vorstellen.

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Cite: GA 156/1914-12-19/p028 · edition original